Mittwoch, 8. Oktober 2008

Im Frühtau zu Berge wir ziehen fallera!!!!

Montag, 06.10.2008

Nach dem Nervenkitzel von gestern lass ich es heute etwas ruhiger angehen. Wir machen einen Ausflug zum Wrights Hill.
Wie man unschwer erkennen kann bietet dieser eine fabulöse Aussicht über Wellington und die dazugehörige Bucht.
Oben angekommen habe ich diese schönen Löcher vorgefunden. 17m im Durchmesser und 5m tief. Wie sich herausstellen sollte waren das früher Befestigungen für Geschütze mit einem Kaliber von 23cm. Gebaut wurden sie 1942 aus Angst vor einer japanischen Invasion. Übrigens, wurde 1960 dann das Altmetall nach Japan verkauft. Da hat es ja irgendwie noch seine japanische Bestimmung gefunden.

Die Bunkeranlagen mussten natürlich ausführlich inspiziert werden.

Hier nochmal der Größenvergleich Ich-Kanonenbefestigung. Da fühlt man sich schon etwas verloren. Ist aber nicht so schlimm wie der Vergleich von Würstchen und Trunhalle ... naja ihr wisst schon. :-)))

Montag, 6. Oktober 2008

Auf die Katze gekommen - XXXL!!!!

Sonntag, 05. Oktober 2008

Hab mir heute neue Freunde zugelegt, 6 Stück an der Zahl. Oder auch anders ausgedrückt, dass passiert wenn man den Wärtern im Zoo harte Euros zusteckt. :-)))

Habe Kätzchen gefüttert. Der erste Kollege hier ist Paulchen, ein vom Aussterben bedrohter Sumatra-Tiger. Süss oder??!?!?! Ich fand den echt knuffig. Durfte ich aber leider nicht füttern, dass hätte nur Sauerei gegeben, denn er bekommt nur Hackfleisch. Der Arme hatte als Junges eine Verletzung in der Speiseröhre, musste 10mal operiert werden und seit dem hat seine Speiseröhre nur noch 4cm Durchmesser. Damit fallen Fleischbrocken und Knochen flach, also auch ich. Aber ich weiß nicht ob er das weiß. Ist halt ein sogenanntes "Unknown unknown".

Hier bekommt er frisches Hackfleich von Linda, einer seiner Pflegerinnen. Sie meinte, die Zunge sei rau wie Sandpapier. Damit entfernen Tiger Haare und Haut von ihrer Beute, oder auch die Haut von der Hand ihrer Pflegerin. Sumatra-Tiger sind übrigens kleinere Vertreter ihrer Art. Paulchen wiegt nur 142kg und gestreckt ist er auch nicht so groß wie die sibirischen Genossen.

Hier füttere ich gerade Paulchens Mama. Sie ist übrigens schlank und wiegt nur 92kg. Achtung: Pferdefreunde weghören. Es gab Pferdchen in handlichen Stückchen. Und damit mich die Gute nicht mit dem Hüttehoh verwechselt hab ich ihr es an dem Stäbchen gereicht.

Dann gings zu Malik und Zulu. Die afrikanischen Halbbrüder sind auch geringfügig schwerer als die Tigermietzen. Jeder wiegt ungefähr 250kg.

Und sie wurden auch mit der Hand gefüttert.

Man beachte die exzellente Maniküre von Zulu, lang und schön scharf.


Und hier Malik in voller Größe. Ein klein wenig größer als ich.

Keine sorge die Löwen haben nicht nur die kleinen Stückchen von Fury am Stöckchen bekommen. Später gabs dann noch ganze Ziege damit die nicht vom Fleisch fallen.



Dann gings Geparden streicheln. Darf ich vorstellen Charlie und Delta. Südafrikanisch Brüder im viel zu kalten Wellington. Die waren schon eher wie Hauskatzen, nur etwas größer halt und schneller. Aber selbst die schnellsten Säugetiere konnten mir nicht entkommen.

Das hier ist Charlie. An dem Tag der umgänglichere der Beiden. Übrigens hier gut zu sehen, immer von hinter nähern und Bereiche wie Kopf, Bauch und Beine nicht anfassen. Inwieweit das jetzt auch für wilde Geparden gilt weiß ich nicht, nehme Erfahrungsberichte gern entgegen. :-))

Delta war etwas launisch. Lag bestimmt am Wetter. War aber auch ein ganz Süßer.

Ursprünglich gab es Geparden auf 5 Kontinenten. Heute gibt es nur noch 2 Arten. In Afrika und Vorderasien. Die Version Nordamerika hat sich zum dortigen Berglöwen entwickelt. Diese Tiere sind übrigens die umgänglichsten Großkatzen, deshalb wurden sie schon in der Antike als Zeichen der Ehrung an Könige verschenkt, die diese dann als Hof-/ Haustiere gehalten haben.
Mein Buddy Charlie und ich, sind wir nicht ein Herz und eine Seele!
Habe heute eine Menge gelernt. Zum Beispiel immer ein Holzstab mit Nägeln und Pferdefleisch dabei haben, damit macht man sich Tiger und Löwe zum Freund, und sich Geparden immer von hinten nähern.
Und ja verdammt, ich brauch so ein Kätzchen, was für Könige gut ist kann doch für mich nicht schlecht sein. ;-)
So damit genug Erinnerungsprostitution. An dieser Stelle viele Grüße an Melina und Alina. (Insider --> Alex, du weißt Bescheid)
Und nein, das sind nicht alle Bilder. Habe viel mehr!

Sonntag, 5. Oktober 2008

"Finally We Join the Navy" oder so ähnlich

Freitag, 03. Oktober 2008

Die Götter meinen es am Tag der Deutschen Einheit ausnahmsweise richtig gut mit uns und sorgen für hervorragendes Wetter!!! Am Vorabend wurde beschlossen uns auf dem Segelschulschiff der Argentinischen Marine einzuschiffen. Dieser Versuch wurde auch prompt am nächsten Morgen (gegen 12.30) unternommen. Irgendwie muss man ja von dieser Insel runter kommen. :-)))
Auch Julie und Lars waren auch dabei.

Die Fragata A.R.A. Libertad

Wir hatten uns schon erfolgreich unter das Matrosenvolk gemischt, Alex als Steuermann und ich als "Schrift-Führer", als Julie mit der Salutkanone versuchte Wellington dem Erdboden gleich zu machen. Daraufhin wurden wir wieder von Bord gejagt. Vielleicht auch besser so, bekanntlich heißt es ja "The Navy takes men, the Marines make men".

Alex' nächster Fluchtversuch von hier sollte dann mit dieser Kugel erfolgen. Zu dumm nur, dass das die Bungy-Seile zu fest befestigt waren.


Erstmal gabs die "Sauerstoff"-Maske, die wurde dann aber von allen Teilnehmern abgelehnt. Sie war auch eigentlich eine Schrei-Maske, die die Umgebung vor zu lautem Gekreische schützen sollte. Und dann gings ab!!!

Nach Adrenalinschock wieder glücklich gelandet, aber leider immernoch auf der Insel. :-))))

Tausche Vorlesungsausfall gegen Sektfrühstück und Känguru

Dienstag, 30. September 2008

Heute sollte eigentlich im Finance-Kurs ein Film über den Fall ENRON gezeigt werden, leider war das irgendwie nicht organisiert und die Vertretung unseres Dozenten kam nicht. Haben uns daher entschieden für unsere Geburtstagskinder Julie und Lars Frühsück vorzubereiten.

Von rechts: erst die Geburtstagskinder Julie und Lars, dann ich, Alia und Alex.

Richtig schön mit allem: Baguette, Donuts, Bananenbrot, Kaffee, O-Saft, Käse, Salami und Nutella (*freu*)

Zum Abendessen gabs dann feinstes Känguru von Lars, unserem ehemaligen Metzger, zubereitet.

Das arme Känguru, da muss ich immer an die niedlichen Kollegen aus dem Zoo denken.
Julie präsentiert, während Lars es noch einmal liebevoll streichelt.

Und hier nochmal die lustige Gesellschaft. Neben mir sitzt übrigens Alec, Alias Freund.

Später wurde dann noch "Wer bin ich" gespielt und der schlechteste Film der Welt geschaut, "Troll 2". Kann ich nur empfehlen, wenn man mal herzhaft lachen will.